
Halbmarathon Oberhausen 2010, wir sind im „Sub-100-Club“
Als erstes Highlight des Jahres standen mal wieder die beliebten ca. 20 Kilometer auf dem Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen auf dem Programm. Aufgrund von Personalmangel ging es erneut mit einem Patchwork-Team an den Start. Da die Liste der uns unterstützenden Teams immer länger wird, sei auf eine ausführliche Auflistung mal verzichtet, ihr wisst das wir euch dankbar sind und das es eine schöne Zeit zusammen war.
Ein grosses Ziel für dieses Jahr war, vielleicht auch einmal unter die magischen 100 Minuten zu kommen, die eine Schallmauer für die Sportteams darstellen und was nach denTrainingsleistungen durchaus realistisch , wenn auch sehr schwer erschien. Grundlage dafür sollte zunächst einmal ein, im krassen Gegensatz zu den Vorjahren, konzentrierter Start sein,was allerdings wieder nicht so recht klappte. Da zwei Teams, die eigentlich vor uns starten sollten, nicht antraten bzw. eines seinen Start völlig verschlief, waren wir viel eher an der Reihe als gedacht, was dazuführte, das wir aus unserem Warmfahren förmlich im gestreckten Galopp an die Startlinie hetzen und sofort starten mussten. Die Centro-Dragons 2 vor uns und die Red Devils hinter uns ging es zum ersten Mal Richtung Borbek zur Wende. Ein paar Sekunden hatten wir auf die Centros gutmachen können, aber leider hatten die Red Devils dasselbe mit uns zustande gebracht. Wieder an Start-Ziel vorbei ging es nun zur Wende in Lirich, die wir nach fast genau 49 Minuten passierten. Jetzt nicht einbrechen, dann musste es mit den 1.40 Std. klappen.
Kurz nach der Wende konnten wir mit den KSG Allsports das erste Boot überholen und bissen uns weiterhin an die Centros heran, denen wir aber nur schleichend näher kamen. Nach ca. 14 km war es dann soweit: wir setzten uns erst neben die Sterkrader um uns dann mit einem von Steuermann Stephan gut getimten Zwischenspurt vorbeizuschieben. In der Wende glaubten wir dann auch, evtl. noch unsere Freunde von den Full Pipes einholen zu können, die gar nicht mehr so weit vor uns waren. Von hinten rückten uns die Red Devils immer näher auf die Pelle, und dann kam auch schon der Hochgeschwindigkeitsexpress des WSV Schierstein sowie der Roten Drachen angeflogen. Einholen lassen wollten wir uns nun auch nicht, und so gab das Team auf der letzten Geraden noch einmal 110%, der schnellste Kilometer wurde mit um die 4.40 min. gemessen! Zwar konnten wir die Full Pipes nicht mehr einholen und wurden quasi auf der Ziellinie noch von den Rheingaunern eingeholt, aber mit einer Zeit von 1.38,34 Std. und Platz 8 haben wir ein für uns hervorragendes Ergebnis eingefahren. Man darf ja nie vergessen gegen wen man hier so antritt. Stolz und mit super Laune wurde erst im Bus und später des Abends dann traditionell noch im Wirtshaus Bavarium zusammen mit den Full Pipes, die mit 1.44,29 ebenfalls eine Top-Leistung gebracht hatten, dieser Erfolg gefeiert.