Weserdrachencup 2011 – ein perfektes Wochenende in der Heimat

Am 13. Weserdrachencup gab es aus unserer Sicht nun wirklich nichts zu meckern.
Trotz der scharfen Auflagen der Behörden gelang es der KSG wieder einmal ein wirklich schönes Drachenbootfest zu organisieren, und die Stimmung aller Teams untereinander war sehr freundschaftlich und entspannt.

Die ersten aufregenden Momente gab es schon Freitag Abend auf der Langstrecke.
Nach einer starken Fahrt Weser abwärts sowie einer guten Wende von Steuermann Stephan liefen wir ca. in Höhe der Fußgängerbrücke auf die Schwenker Dragon Hunter auf. Als uns Stephan nun im „Windschatten“ der Schiffmühle rechts neben die Schwenkers manövrierte,
ging sicher bei vielen das Grübeln los. Überholen noch vor der Schiffmühle war unmöglich, sollten die Schwenkers auf ihre Linie beharren, was durchaus ihr Recht wäre, bliebe im besten Fall eine Vollbremsung oder im schlechteren Fall eine wohl einzigartige Besichtigung des schwimmenden Mahlwerks übrig. Da uns Tornado ( Steuermann Schwenker) aber fair und großzügig Platz machte konnten wir ungehindert vorbei ziehen und in 8.07 min. einen recht deutlichen Sieg herausfahren.

Volles Programm dann am Samstag. Neben drei eigenen Vorläufen, die wir alle gewinnen konnten, waren die meisten von uns noch in teilweise mehreren anderen Booten tätig so dass nie Langeweile aufkam. Nach einer schönen Langstreckensiegerehrung am Abend wurde die Nacht auf dem KSG-Gelände dann noch recht lang und dementsprechend übernächtigt traf man sich tags darauf wieder am Teamzelt.

Der vierte Vorlauf Sonntag Vormittag barg noch mal eine besondere Schwierigkeit. Auf der langsamsten Bahn 1, auf der alle mit alten 13-Bank Booten starten mussten, erwischten wir ein derart quietschendes Exemplar, das man bei den Lachkrämpfen beim Einpaddeln Angst haben musste überhaupt ein vernünftiges Rennen fahren zu können. In Bahnbestzeit von 1.06 knapp hinter den Underwaters klappte das dann doch besser als erwartet.


Als schnellstes Team in der Addition der vier Vorläufe hatten wir Bahnwahlrecht für das große Finale und entschieden uns für Bahn 3, da Bahn 4 bei dem Pegelstand der Weser in diesem Jahr einfach etwas zu flach war
Das Finale lief dann wie im Rausch. Nach einem fantastischen Start setzten wir uns sofort klar ab und fuhren den Vorsprung vor unseren Freunden aus Berne ( wieder mal die ärgsten Widersacher) nach Hause.Keiner hatte geglaubt das das in Minden möglich wäre.

Den Abschluß dieses tollen Wochenendes bildete eine sehr lange und vor allem
sehr emotionale Siegerehrung die wohl niemanden kalt ließ.

Da kann man nur auf eine Fortsetzung dieser wunderbaren Veranstaltung im nächsten Jahr hoffen.